unterwegs erlebt

15. Juli 2008

Welcome to Israel

Filed under: Israel 2008 — heplev @ 10:07
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Ankunft noch GANZ kurz vor Mitternacht (Ortszeit). Bis wir den Flieger verlassen haben, ist es aber deutlich nach Mitternacht. Dann heißt es Anstehen vor den Einreise-Schaltern. Dem Kollegen noch ein “schöne Ferien” zugerufen und dann war Geduld gefragt. Wie im letzten Jahr hatte ich mich natürlich an der langsamsten Schlange angestellt. Dafür gab es diesmal eine freudigere Begegnung mit der strengen Dame hinter dem Glas.

Die sah sich meinen Pass gründlich an und die erste Frage war natürlich, was ich in Israel wolle. “Tourismus und Freunde treffen.” Wo? “Modi’in, Be’er Sheva, Jerusalem.” Hm, nicht die ganze Wahrheit, das Wochenende soll ja in Tel Aviv stattfinden. Egal. Sie wieder: ‘Names?” Ich sage sie ihr. Sie dann wieder: “Das ist aber nicht der erste Besuch in Israel?” Nein, der dritte. Ein großes Lächeln strahlt mich an: “Na, dann einen schönen Aufenthalt.” Was für ein Unterschied zu der Trockenpflaume vom letzten Jahr!

Die Willkommen gingen aber noch weiter. Meinen Koffer zu finden war leichter als dann draußen meinen lieben Nissan. Der Typ war nicht zu sehen. Ich klapperte alle Leute ab, die da rumstanden. Telefonieren ging noch nicht, das Handy gab nur eine hebräische Ansage ab und musste vermutlich erst einmal aufgeladen werden. Auf einmal eine leise Stimme neben mir: “Hallo.” Drecksack, hatte der Kerl sich doch den Bart wieder abrasiert und mich nicht informiert! Ohne die Haare im Gesicht kannte ich ihn doch gar nicht!

Na gut, erstmal einen ‘”bear hug” und dann ab zum Parkplatz. Boa, haute mich die dicke Luft draußen um! So schwül, dass man sie schneiden konnte! Gut, dass es Klimaanlagen auch in Autos gibt. Auf diese Weise war die Fahrt nach Modi’in erträglich.
Das ist interessant; wir hätten eigentlich über alles mögliche sprechen können, aber es kam unweigerlich auf Kinder und Schule, Vergleiche zwischen den Systemen, die Eigenheiten einer zweisprachig lebenden Familie und was dabei bei den Kindern für Erstaunlichkeiten feststellbar sind.

Zuhause angekommen, noch schnell ein Glas Wasser und dann ab in die Falle – immerhin ist es fast schon 2 Uhr nachts. Und Nissan muss am nächsten Morgen ab 7 Uhr am Computer hängen. Seine Familie träumt schon längst. Gut, dass die nicht auch aufgeblieben sind…

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