unterwegs erlebt

15. Juli 2008

Im Paradies

Filed under: Israel 2008 — heplev @ 10:00
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Das Lutherische Gästehaus in der Altstadt zu finden, schien nach Plan sehr einfach zu sein. Nun klaffen gelegentlich zwischen aufgemalten Plänen und der Realität ein paar Lücken. Was z.B. damit anfing, dass kurz hinter dem Jaffa-Tor die Straße schonmal zu einer typischen Altstadt-”Straße” wurde, die eng, überdacht und zugestellt ist. Man kommt kaum durch. Nochmal nachgefragt, aber die Richtung stimmte. Jetzt musste ich die Abzweigung nicht verpassen. Hätte ich aber, wenn ich nicht nachgefragt hätte: Die St. Marc’s Road biegt rechts ab und erscheint eher unauffällig wie der Zugang zu einem Haus! Dass es am Ende dieses “Ladens” (der hatte Kleidungsstücke vor seinem Eingang in der Straße aufgehängt) links weiter ging, war von unten nicht zu sehen.

Gut, geschafft, ich stand vor der Türe und klingelte. Nichts. Nochmal. Nach einer Weile summte der Türöffner und hinter der unscheinbaren Türe erschien ein wunderbar gelfliester Boden, eine saubere und sehr aufgefäumte Rezeption, alles pikobello! Einchecken war kein Problem; hier gibt’s auch keine Vorkasse, dafür einen Zimmerschlüssel mit dickem Anhänger, die Einweisung in die Gebäudestruktur (Zimmer, Aufenthaltsraum, Essraum, Garten) und schwupps, war ich da, wo ich erst einmal hin wollte.

Nach Beit Yatziv – eher im Herbergsstil, aber ich werde da immer gerne wieder hin gehen – und der Absteige in Tel Aviv kam ich mir wie im Paradies vor! Das setzte sich auch im Bad fort. Dazu kam – was ich abends dann weidlich nutzte – ein kostenloser DSL-Internetzugang, für den sogar ein Kabel gestellt wird.

Beim Frühstück ging es so weiter. In Be’er Sheva hatten sie ein nettes Buffet, aber hier kam natürlich alles etwas mehr als einen guten Tick besser daher: Die Auswahl war deutlich größer, es war nicht alles so hingeknallt, sondern liebevoll angerichtet und der Chef des Speisesaals war eifrig bemüht, dass immer genug da war und jeder immer sofort Kaffee nachgeschenkt bekam, wenn die Tasse leer war; es schmeckte, dass ich den ganzen Tag da hätte verbringen können.

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