unterwegs erlebt

15. Juli 2008

Faul und bequem im Unbehaglichen

Filed under: Israel 2008 — heplev @ 10:02
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“Lazy Day” war angesagt. Die Nacht ganz schlecht geschlafen – besser gesagt, bis so gegen 4 Uhr überhaupt nicht. Dann wieder um halb 6 wach, gegen 7. Sollte ich jetzt mal zum Strand gehen? Zum müde! Wieder eingepennt, dann wurde ich gegen 20 nach 8 wach und duschte.

Das Frühstück war eine “Überraschung”: Eine Tasse Tee und ein Gebäckstück aus der verschweißten Plastiktüte. Hat allerdings geschmeckt und machte satt.

Gegen 9.30 Uhr aus dem Haus. Das nette Mädel vom Hostel hatte zwar gesagt, ich sollte an der Strandpromenade entlang gehen und dort bis zu einem Park, aber ich bin lieber die Ben Yehuda rauf. Am Ben Gurion-Boulevard rechts ab, dann kam als nächste die Dizengov. Die bin ich ziemlich weit runter marschiert. Sie hat mich alles andere als beeindruckt. Vor allem der Dreck war grausig. Vielleicht muss man Wochentags hier sein, damit sie etwas wie Charme bekommt.

Ich wechselte lieber zur Ben Yehuda zurück und ging wieder Richtung Hostel. War weit genug. Kurz vor Ankunft noch in einen am:pm (der hat in Tel Aviv 24 Stunden auf, auch am Sabbat!) und eine Viertel-Wassermelone gekauft. Als ich wieder “Zuhause” war, waren gut zweieinhalb Stunden rum!

Die Melone habe ich mir mit einem geliehenen großen Messer zerstückelt und auf dem Zimmer gegessen. Danach bin ich eingedöst – und so gegen 4 erst wieder wach geworden! Das heißt, wach konnte man das nicht nennen – wenn ich nachmittags schlafe, bin ich hinterher eigentlich zu nichts mehr zu gebrauchen. Mit ein, zwei Sudokus habe ich versucht meine Gehirnzellen in Gang zu bekommen; das hat einigermaßen funktioniert. Jedenfalls war ich gegen Viertel nach fünf wieder unterwegs. Erstmal in das Internetcafe, um festzustellen, dass eine Stunde auch nicht wirklich viel ist. Aber mehr wollte ich auch nicht.

Die Strandpromenade sollte man dann doch mal genauer angesehen haben. An der Straße gibt’s haufenweise Fress- und Trinktempel. Atm Strand plärrte fast ununterbrochen der Lautsprecher der Rettungsschwimmer mit eintönig klingender Durchsage. Wenn man weit genug lief, hörte man den nicht mehr. Irgendwann wurde es uninteressant und ich machte mich auf den Weg zurück zum Ausgangspunkt. Inzwischen war es spät genug, dass man den Sonnenuntergang fotografieren konnte. Die Wolken gaben einen interessanten Abendhimmel ab – leider verhinderten sie aber auch, dass ich eine im Meer versinkende Sonne mitbekam.

An einer der Fressbuden bekam ich ein „Beef Kebab Pita“ für 22 Schekel. War ganz nett, haut aber auch nicht von den Socken. Zurück im Hostel konnte ich ein wenig mit meinen Fotos vom Strand protzen. Aber der Tag war eigentlich gelaufen. Die Fotos noch auf dem Laptop abgespeichert und versucht etwas von der Woche zu schreiben. Aber der Rechner wollte nicht, „fror“ nach ein paar Sätzen ständig ein. Keine Ahnung, was da los war, aber es passierte immer nur beim Schreiben – die Fotos konnte ich ansehen, so lange ich wollte. Wozu hat man so ein Teil, wenn man nicht damit arbeiten kann?

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