unterwegs erlebt

23. November 2007

Washington, D.C. 1990, Jugendherberge – kleine Gemeinheit

Filed under: Amerika — heplev @ 18:28

Teilweise war ich unterwegs deutschen Touristen begegnet, von denen ich derart genervt war, dass ich mich weiteren Deutschen gegenüber nicht mehr als Landsmann zu erkennen gegeben hatte. In Washington war das einmal eigentlich ziemlich fies. Im Zimmer der Jugendherberge lag ein junger Mann auf einem der Betten und versuchte mit mir ins Gespräch zu kommen. Gerade frisch eingetroffen hatte er Interesse an Tipps und Informationen zum Land und worauf man achten sollte. Dabei war ziemlich schnell klar, dass sein Englisch nicht gerade das Beste war; sein Kumpel konnte „richtig“ Englisch. Er selbst suchte ständig nach Worten und als er auch noch anfing in einem Wörterbuch zu blättern, um sich mir mitteilen zu können, redete ich auf Deutsch weiter. Er war so unglaublich erleichtert sich vernünftig verständigen zu können, dass er mir nicht einmal böse war.

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1 Kommentar »

  1. Ich vermeide fast immer im Ausland mich als Deutscher erkennen zu geben. Es erspart einem vieles. Vorallem das peinlich Gefühl wenn man auf andere trifft die sich daneben benehmen.

    Kommentar von Robin Renitent — 30. November 2007 @ 4:00 | Antwort


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