So das gängige Klischee. Im „Tal“ von Tucson stimmte das ja auch noch.
Wir waren aber dann unterwegs in die Berge. Immerhin, kurz vor der Grenze nach Mexiko, also ganz im Süden. Da kann es doch nur heißer werden. Und wenn dann noch die Saguaro-Kakteen da rum stehen und „in den Himmel ragen“, wird man schonmal recht ehrfürchtig, dass die Dinger in der Hitze überhaupt wachsen und so groß werden können.
Anders sieht es aber aus, wenn man dann weiter in die Berge fährt. Keine halbe Stunde nach dem Saguaro, bei dem mir das T-Shirt noch fast zu viel Kleidung war, durfte ich mich freuen, dass unser Gastgeber genug warme Sachen für alle mitgenommen hatte. Da oben befanden wir uns nämlich an einem Schilift, der wohl bald den Betrieb auf nehmen würde. Es war saukalt! Und das Mitte Oktober, wo z.B. in den Alpen noch kein Mensch ans Schi fahren denkt.
Wir hatten eine tolle Aussicht, aber die konnte ich nicht wirklich genießen, weil ich trotz der dicken Jacke ziemlich fror. Hinterher war ich heilfroh, dass wir wieder im Warmen waren. DAS war eine Überraschung, die nun wirklich ohne jegliche Vorahnung und -warnung gekommen war.


Auf dem Weg zum Grand Canyon gibt’s auch richtig viel zu sehen. Landschaft ohne Ende, Steinformationen, Gesteinsschichten usw. Und wie die Amis so sind, benennen sie gerne auch mal ein Teil nach „zeitgenössischen Berühmtheiten“, auch wenn es die „in echt“ gar nicht gibt.




Eines der einfachsten, aber trotzdem (oder gerade deswegen?) imponierenden Monuments in Washington ist das Washington Monument, das einmal als Getreidespeicher errichtet wurde. Innen kann man mit dem Aufzug bis ganz nach oben fahren und durch kleine Fenster die Umgebung betrachten. Unten weht der Patriotismus in Form von US-Flaggen, die um das Monument herum flattern.
Die Berge um den Flughafen sind einfach Wahnsinn. Es geht unglaublich in die Höhe, davor wirken Flugzeuge (wie diese Boeing 737) winzig.







