unterwegs erlebt

8. Dezember 2007

USA 1990 – Washington, D.C.

Gespeichert unter: Washington, D.C. — heplev @ 20:08
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Washington MonumentEines der einfachsten, aber trotzdem (oder gerade deswegen?) imponierenden Monuments in Washington ist das Washington Monument, das einmal als Getreidespeicher errichtet wurde. Innen kann man mit dem Aufzug bis ganz nach oben fahren und durch kleine Fenster die Umgebung betrachten. Unten weht der Patriotismus in Form von US-Flaggen, die um das Monument herum flattern.

Die US-Volksvertreter und der Präsident hatten Probleme sich auf den Staatshaushalt zu einigen. So arbeiteten die Ranger an und in den staatlichen Monumenten gerade „ohne Bezahlung“. Verständlich, dass die Rangerin im Aufzug allen Besuchern ans Herz legte, bevor sie wieder gingen: „And pray we have a budget tonight.“

Kleine Anekdote am Rande: Ich wollte mir einen annähernd DinA4-großen Abzug des Dias machen lassen. Im Fotoladen wurde ich gefragt, ob ich nicht erst den Fleck entfernen wollte – er meinte das Flugzeug, das im Hintergrund vom National Airport, heute Ronald Reagan Airport gestartet war.

USA 1990 – Flughafen Salt Lake City, Utah

Gespeichert unter: Amerika, Fliegen — heplev @ 19:48
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Von Chicago aus ging es nach Phoenix, Arizona. Aufgrund des Flugplans von Delta dachte ich, es würde über Dallas/Ft. Worth gehen. Die Dame am Schalter buchte ich aber über Salt Lake City, Utah. Auf dieser Strecke waren mehr Plätze frei, so dass ich sicher bis nach Phoenix kommen würde.

Das erwies sich als Glücksgriff – der Anflug auf Salt Lake City war richtig stark: die Maschine wand sich durch ein Tal und zog eine große Schleife über den Großen Salzsee, bevor sie auf der Landebahn aufsetzte. Ein irres Gefühl.

Flughafen Salt Lake City, UTDie Berge um den Flughafen sind einfach Wahnsinn. Es geht unglaublich in die Höhe, davor wirken Flugzeuge (wie diese Boeing 737) winzig.

Am Terminal konnte man sie aus der Nähe betrachten. Und dabei gibt es Momente, die zwar eigentlich selbstverständlich sind, aber trotzdem nicht oft zu beobachten sind. Aber wieso sollte es bei Cockpitscheiben anders sein als bei Windschutzscheiben von Autos? Sie müssen geputzt werden (Delta Air Lines Boeing 757-200):
15.10.1990 - Flughafen Salt Lake City

USA 1990 – Grand Canyon

Gespeichert unter: Arizona — heplev @ 19:18
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Wenn man sich von Süden kommend dem Grand Canyon nähert, merkt man erst einmal gar nicht, dass da eine über 1000 Meter tiefe und enorm breite Schlucht auftaucht. Nur der Baumstand könnte erahnen lassen, dass da etwas kommt.

Wir fuhren an drei Aussichtspunkte, die alle ihre Reize hatten. Ich hätte nicht gedacht, das ich einmal so viele Dias auf etwas anderes als Flugzeuge verschwenden würde. Aber hier war das auf einmal keine Frage mehr. Leider war das Wetter nicht so ganz günstig. Trotzdem ist beeindruckend, was wir zu sehen bekamen. Und wenn man weiß, dass der Fluss, den man hier sieht, rund 1.000m tiefer liegt, dann bekommt man so ein wenig eine Ahnung, mit welchen Dimensionen man es hier zu tun hat:
18.10.1990 - Grand Canyon
18.10.1990 - Grand Canyon

Als die Sonne ein wenig durchkam, konnte man auch die Farbenpracht des Gesteins ein wenig besser bewundern – aber Fotos (und Filme) können einfach nicht wieder geben, was man da sieht und dabei empfindet: schlichte Ehrfurcht angesichts der Gewaltigkeit der Natur.
18.10.1990 - Grand Canyon

USA 1990 – Oak Creek Canyon, Arizona

Gespeichert unter: Arizona — heplev @ 19:01
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Phoenix liegt relativ weit südlich im Bundesstaat Arizona. Der Grand Canyon im Norden, an der Grenze zu Colorado. Die Fahrt im Auto eines Reiseführers geht dann durch so ziemlich alle Landschaftsformen – und davon gibt es reichlich, die auch alle sehr unterschiedlich aussehen. Von wegen Arizona, Wüste und das war’s…

Einer der schönsten – und außerordentlich „grünen“ – Flecken ist der Oak Creek Canyon. Dort gibt es Sedona, eine Stadt, in der sich viele Künstler angesiedelt haben. Und wenn man mit dem Auto den Canyon entlang fährt, ist die Straße von Bäumen gesäumt. Einfach schön.
18.10.1990 - Arizona, Oak Creek Canyon

USA 1990 – Pima Air Museum Tucson, Arizona

Gespeichert unter: Arizona, Fliegen — heplev @ 18:44
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In Phoenix kam ich bei einer Freundin unter. Sie wusste von meinem Interesse an allem, was mit Luftfahrt und Flugzeugen zu tun hatte. Deshalb fuhren wir am Wochenende nach Tucson, nicht allzu weit von der Grenze nach Mexiko entfernt. Pima Air Museum, Tucson, AZ
Abgesehen davon, dass sie dort eine Schulfreundin hatte, die wir besuchten, gibt es dort ein Flugzeugmuseum, in dem „abgewrackte“ Maschinen der amerikanischen Militärluftfahrt ausgestellt werden – soll heißen, die Ausstellungsstücke sind in einem eher bemittleidenswerten Zustand. Das ist nicht allzu verwunderlich, weil sie vom nahe gelegenen „Flugzeugfriedhof“ geholt und so der Verschrottung entrissen wurden. Dem Zustand entsprechend bot so manche Maschine denn auch zweckentfremdeten Nutzen, so dieser Sikorsky-Hubschrauber, den ein niedliches Miezekätzchen ihr Zuhause zu nennen schien…

20.10.1990 - Pima Air Museum, Tucson, Arizona

„Begrüßt“ werden die Besucher übrigens auch – von einem mit Haifischmaul „ausgestatteter“ Grumman OV-1:
Pima Air Museum, Tucson, AZ

Helsinki 2004 – keine Hafenrundfahrt

Gespeichert unter: Skandinavien — heplev @ 18:28
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Der Stadt vorgelagert im Fjord liegt eine alte Festungsinsel: Suomenlinna. Die Insel wurde noch unter schwedischer Herrschaft zur Festung ausgebaut. 1809 ging sie an Russland. 1855 wurde sie im Zuge des Krimkrieges drei Tage lang heftig von englischen und französischen Kriegsschiffen beschossen.

Heute leben auf der Insel ca. 900 Menschen. Vom Hafen kann man mit einer Fähre fast immer halbstündlich zur Insel und zurück fahren. Weil ich schon einmal da war und nicht allzu viel Zeit hatte, wollte ich nur einmal hin und zurück fahren. Das musste die Kassiererin aber erst begreifen – anscheinend gibt es nicht viele, die die Rückfahrt gleich mit lösen. Sie gab mir die Tickets und ich ließ mich auf dem oberen Deck nieder. Unmittelbar nach dem Ablegen kam sie vorbei und entwertete mein Ticket.

05.08.2004 - Helsinki - Insel im Fjord 

Die gemütliche Fahrt ging an einem idyllischen Inselchen vorbei, das ich im Sommer auch gerne bewohnen würde. (Im Winter könnte es unangenehm kalt werden, vermute ich mal.)

An Suomenlinna legten wir zweimal an. Dann kam die Kassiererin wieder und wollte mein Ticket haben. Jetzt war ich begriffsstutzig – sie musste das zweite Ticket entwerten, schließlich waren wir jetzt auf der Rückfahrt! Und da bot sich uns ein herrlicher Blick auf die Stadt:
05.08.2004 - Helsinki - Hafen

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